Yvonne  Strupp

Kreativwerkstatt & Resilienztraining 

KREATIVE RESILIENZIMPULSE

Hier findet Ihr nach und nach kreative Resilienzimpulse:

Doch erst einmal „Was ist den Resilienz?“ Also kurz gesagt: es ist unser inneres Immunsystem, das uns hilft schwierige Zeiten gut zu meistern. Dieses innere Immunsystem ist in Zeiten wie diesen besonders wichtig und ich finde es sehr beruhigend, dass wir die Fähigkeit dieses Immunsystem zu stärken in jedem Lebensalter erweitern können.

Zur Stärkung des inneren Immunsystems kennt die RESILIENZ 7 Schlüsselfaktoren, die uns helfen stärker zu werden und mehr Lebensfreude in unser Leben zu bringen:

Hier alle 7 auf einen Blick:


Diese Schlüsselfaktoren werde ich Euch nach und nach vorstellen und zusätzlich wird es einen KREATIVEN IMPULS geben, wie Ihr RESILIENZ auf kreativem Wege einüben könnt. Für Euch alleine oder zusammen mit Eurer Familie.



VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN

Auch bei dem Resilienzfaktor VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN stellt sich wieder die Frage, wie viel Einfluss habe ich auf eine Situation oder auch auf eine andere Person. Wenn ich keinen Einfluss habe, dann sollte ich auch keinen Kampf führen, gegen Dinge, die ich nicht ändern kann, denn das frisst Zeit und Energie.

Viel mehr INNERE KRAFT kann ich gewinnen, wenn ich mich frage:

  • „Worauf habe ICH -ganz persönlich- einen Einfluss?“
  • „Wo kann ICH etwas verbessern?“
  • „Wo kann ICH, MEINE Verantwortung wahrnehmen – für mich und andere?“

Manchmal braucht es sehr viel MUT die Dinge zu tun, die ICH tun kann.


Um mehr MUT zu bekommen heute hier mein KREATIVER RESILIENZIMPULS:

ERINNERE! – das kannst Du alleine oder auch gemeinsam mit der Familie tun

Welche Situationen habe ich / haben wir schon gut gemeistert?

Das können Situationen sein, die Du / Ihr kürzlich gut gemeistert habt. Es können aber auch alle anderen Lebenssituationen sein, die ihr schon gemeistert habt. Ganz wichtig: hier geht es um Alltägliches nicht nur um Situationen wie Bungee Jumping, sondern Situationen wie z.B.:

  • das Eingewöhnen in einer neuen Umgebung (Arbeitsstelle, Kindergarten, Schule…)
  • die Umstellung auf Home Office oder Home Schooling
  • die Versöhnung nach einem Streit
  • zu meiner Meinung stehen…
  • jemandem sagen: Ich mag Dich…

Die Erinnerung an all diese Situationen, die Du mutig schon gemeistert hast, stärkt Dir den Rücken für kommende Situationen in denen Du etwas MUT brauchst.

Mit diesen Erinnerungen in Deinen Gedanken, gehe nun auf die Suche nach einem schönen Stein. Diesen Stein kannst Du nun zu Deinem persönlichen MUTSTEIN gestalten. Male ihn mit Acylfarben an oder schreibe etwas mit Edding darauf und wenn Du ihn noch etwas haltbarer machen möchtest, kannst Du ihn noch mit Lack überziehen.

  

Und dann, wann immer Du etwas Mut brauchst nimm den Stein in deine Hände und ERINNERE Dich, was Du alles schon mutig gemeistert hast, spüre Deine innere Kraft und dann geh los und TUE.


Ich wünsche Dir mutiges TUN und viel Freude beim kreativen gestalten.

Herzlichste Grüße und bleibt gesund und kraftvoll

Eure Yvonne

 


LÖSUNGSORIENTIERUNG

 







Mit KREATIVITÄT sind hier sowohl bildnerische und darstellende Künste gemeint, aber noch viel mehr die Fähigkeit des Menschen zum KREATIVEN DENKEN.

Zur LÖSUNGSORIENTIERUNG brauchen wir kreatives Denken!

Kennst Du das auch: du denkst seit Stunden schon über ein Problem nach, beleuchtest es in allen Facetten, vielleicht sprichst du mit anderen über dieses Problem und du hast das Gefühl dich immer mehr in diesem Problem zu verstricken? Du siehst auch nur noch dieses Problem? Die Gedankenspirale dreht sich:



Doch wie geht es wieder raus aus der Gedankenspirale? Wie kann es gelingen die Gedankenspirale zu durchbrechen? Die LÖSUNGSORIENTIERUNG meint, dass wir unsere Energie und unseren Fokus auf mögliche Lösungen richten dürfen. Das bedeutet nicht, dass wir das Problem klein reden sollen, sondern es geht darum sich vom Problem zu lösen und unsere Wahrnehmung zu erweitern hin in Richtung Lösung.


KREATIVITÄTSTECHNIKEN helfen uns dabei nach Lösungen zu suchen und es gibt sehr viele von diesen Techniken.

Heute möchte ich euch folgenden KREATIVEN RESILIENZIMPULS geben:

Die besten Entdeckungen werden angeblich unter der Dusche, beim Bügeln, Sport machen… gemacht, eben immer dann wenn Du gar nicht aktiv über eine Lösung nachdenkst.

Wenn Du also  das nächste Mal das Gefühl hast, du brauchst Lösungen, aber momentan will Dir einfach nichts einfallen, dann mach eine kreative Pause, versuche Dich zu entspannen und erlaube Deinem Gehirn später eine Lösung zu finden.

Vielleicht machst Du einen Spaziergang (das dürfen wir ja zur Zeit zum Glück noch und das Wetter spielt auch mit), genieße die Sonnenstrahlen,  entdecke den beginnenden Frühling….

Und manchmal -  wie von selbst - kommen Dir die besten Ideen einfach so. Bei mancher NICHT-LÖSUNGSSUCHE braucht es nur einen kurzen Spaziergang und manchmal braucht es auch einen längeren Spaziergang oder auch mehrere.

Damit Du Deine Idee beim Spazieren gehen nicht so schnell wieder vergisst hier ein kreativer Tipp:

Wenn DU eine Idee hast, suche Dir einen Gegenstand, der Dich daran erinnert. Einen Tannenzapfen einen Stein, eine Blüte…. Was für Dich am Besten passt und nimm den Gegenstand mit nach Hause, damit er Dich wieder erinnert.  Zum einen dient dieser Gegenstand Dir dann als Eselsbrücke, weil Dein Gehirn die Idee mit dem Gegenstand verbindet, vor allem wenn Du mehrere Ideen unterwegs hattest. Zum anderen dient er aber auch als Erinnerungshilfe, denn wenn Du dir den Gegenstand gut sichtbar hinlegst, wirst Du daran erinnert, Deine Idee auch umzusetzen.


Herzlichste Grüße und bleibt gesund und kraftvoll

Eure Yvonne



AKZEPTANZ: 

Aus der Erfahrung weiß ich, dass dieser Faktor es uns schon im normalen Leben nicht besonders leicht macht. Ganz besonders in diesen Tagen, an denen viele von uns auf liebgewonne Gewohnheiten verzichten müssen; wir Menschen, die uns nahe stehen nicht besuchen können; lang geplante Urlaubsreisen und Geburtstagsfeiern abgesagt werden müssen; finanzielle Einbußen da sind, weil wir nicht arbeiten dürfen… Dinge, die erst mal schwer zu akzeptieren sind.

AKZEPTANZ  bedeutet dann zu schauen, was ich nicht ändern kann und wo ich keinen Einfluss habe. Wir können einen Realitätscheck machen:

  • Es ist Realität, dass mein Leben gerade eingeschränkt ist.
  • Es ist Realität, dass ich gerade in Homeoffice arbeite und die Kinder auch zu Hause sind
  • Es ist Realität, dass ich beruflich gerade völlig am Limit bin, weil ich zu denen gehöre, die...
  • Es ist Realität, dass ich gerade gar nicht arbeiten kann, weil mein Laden geschlossen ist...
  • ...

AKZEPTANZ heißt nun, versuchen diese Realität zu begreifen mit einem:

JA, SO IST ES.

Es bedeutet anzunehmen, dass Situationen schmerzhaft sind und auch anzunehmen, dass sie Teil des Lebens sind.

Um innere Kraft und Stärke wieder zu erlangen hilft es nach einem solchen Realitätscheck achtsam wahr zu nehmen was der IST ZUSTAND ist, um dann Ausschau zu halten im HIER & JETZT was DU wandeln und verändern kannst.

  • Worauf habe ich einen Einfluß?
  • Was kann ich verändern?
  • Was sind meine Alternativen?

Diese Fragen helfen leichter zu akzeptieren und sagen zu können

JA, SO IST ES. Sie bieten Alternativen und Perspektivwechsel.


Hier mein kreativer Impuls, wie Du AKZEPTANZ einüben kannst.


Schreibe das Alphabet untereinander auf ein Blatt Papier und überlege Dir zu jedem Buchstaben eine Sache, die Du immer noch, trotz der Einschränkungen machen kannst.

A            Atmen
B            Bewegung an der frischen Luft
C           
D           
E            
F             Freundschaften pflegen (telefonieren oder ganz altmodisch Briefe schreiben…)
G…         Gartenarbeit

So sieht es bei mir aus mit der Realität im Hinterkopf - Schließung der Werkstatt und Absage von Resilienztrainings- und der Frage was kann ich immer noch tun?:

Du musst nicht alles auf Anhieb ausfüllen, vielleicht fallen Dir ja später auch noch Sachen ein. Du kannst diese Übung auch gemeinsam mit der Familie machen. Gestaltet das Blatt noch mit ein paar Verzierungen, Handlettering, Aufklebern… und hängt es Euch irgendwo gut sichtbar hin, damit es Euch daran erinnert, was alles trotz der Einschränkungen noch möglich ist.

Für alle die sich lieber das Blatt ausdrucken findet Ihr hier die PDF:

Hier klicken für die PDF

 











Ich wünsche Euch gutes AKZEPTIEREN und gutes Ausschau halten nach all dem was noch möglich ist.


Herzlichste Grüße und bleibt gesund und kraftvoll

Eure Yvonne


 OPTIMISMUS:

Gerade wird unser Optimismus auf die Probe gestellt. Viele Nachrichten prasseln auf uns ein, ständig wachsende Fallzahlen, wirtschaftliche Auswirkungen, die der ein oder andere von uns auch schon selbst erfährt, Zukunftsängste…. Aber auch viele positive Botschaften und Zeichen werden gesetzt.

Du kannst und darfst entscheiden, welche Nachrichten Du hören möchtest,

Du kannst entscheiden wie viele und welche Nachrichten Du verkraftest.

Sei achtsam, mit was Du Dein Gehirn fütterst.

Untersuchungen haben herausgefunden, dass Menschen, die Dankbarkeit empfinden, gleichzeitig nicht das Gefühl von Angst empfinden können. Daher habe ich mir für den Optimismus folgenden KREATIVEN IMPULS überlegt.

Nehmt Euch ein altes Marmeladenglas oder eine alte Vase oder was auch immer ihr zu Hause findet und gestaltet es zu Eurem DANKBARKEITSGLAS/ -BOX… Bemalt, verziert und dekoriert es, so wie es Euch gefällt. Dann sucht Euch einen schönen Platz dafür. Gleich neben dran legt ein paar Zettel und Stifte bereit.

So sieht es bei mir aus:

 

Nimm Dir am Abend ein paar Minuten Zeit um drei Dinge auf einen Zettel zu schreiben, für die Du am heutigen Tag dankbar bist. Das können ganz kleine und für andere vielleicht unscheinbare Dinge sein. z.B.:

  • ein paar Sonnenstrahlen
  • das neue Brotbackrezept
  • das spielen mit den Kindern
  • der Telefonruf einer Freundin
  • die mutmachenden Worte eines Kollegen
  • die blühenden Sträucher…


Nimm wahr für was DU dankbar bist und freue Dich daran, dass die Zettel im Glas von Tag zu Tag mehr werden. Versuche immer andere Sachen zu finden, für die Du dankbar bist. Du kannst es auch zu einem Ritual in der Familie machen, setzt Euch am Abend hin und überlegt gemeinsam und erzählt Euch von dem, für das Ihr dankbar seid.

DANKBARKEIT ist eine Möglichkeit den Optimismus zu fördern und hilft uns die Perspektive zu wechseln, weg vom Schweren und Bedrückenden hin zu kleinen, herzlichen, lebensfrohen Gedanken.


Herzlichste Grüße und bleibt gesund und kraftvoll

Eure Yvonne